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| Eindrücke vom RadrennenGrenzlandkriterium in Bad Säckingen 2004. Mit dabei Reto Matt
(dritter von rechts mit organgem Helm)foto:Welte |
Bad Säckingen - Gleichwohl ist Trompeter-Chef Burkhard Schöttler zufrieden mit der sportlichen Qualität des
diesjährigen Rennens um den großen Preis der Sparkasse, das zudem wieder in die Innenstadt zurückkehrt.
Zwar ist die Scheffelstraße - dort befinden sich in diesem Jahr Start und Ziel - nicht die Fußgängerzone,
doch zeigt sich Schöttler zufrieden mit der Rückkehr in die "Innenstadtrandlage", nachdem das Rennen im
vergangenen Jahr wegen Protesten der ansässigen Händler in das Industriegebiet ausweichen musste und dort ein
etwas trostloses Dasein fristete. Am 17. September hoffen die Verantwortlichen denn auch auf eine größere
Zuschauerresonanz, zumal die Strecke zwischen Scheffel-, Giessen- und Austraße Tradition hat. "Hier wurden schon
früher Radrennen ausgetragen", betont Schöttler, darunter 1989 der Prolog der Regio-Tour.
Ohne Ärger ging es allerdings auch dieses Jahr nicht ab, der Trompeter-Chef berichtet von Protesten von
Anwohnern.
Das diesjährige Rennen ist denn auch eine kleine Generalprobe für das Radspektakel im kommenden Jahr. Obwohl
die Einschränkungen für die Anwohner dann größer sein werden, eine Vollsperrung der Strecke ist auch für das
Grenzlandkriterium erforderlich. Und auch der organisatorische Aufwand ist in diesem Jahr immens: Allein sechs
eng beschriebene Seiten umfasst die "Straßenverkehrsrechtliche Erlaubnis" für das Ereignis und das personelle
Aufgebot des Vereins auch zur Einhaltung der darin enthaltenen Auflagen ist immens. "An die 30 Vereinsmitglieder
werden am Samstag beschäftigt sein, dazu kommen 15 Mitglieder der Radlerfreunde, die als Absperrposten helfen
werden", so Schöttler. Wie immer bedeutet das ansonsten bedeutendste Radsportereignis der Stadt für den Verein
auch einen finanziellen Kraftakt, neben jeder Menge ehrenamtlicher Arbeit beziffert der Vorsitzende den mit
einer fünfstelligen Summe: "Ohne Sponsoren wie die Sparkasse, die Firma Franke oder Tiedemann-Logistic wäre das
nicht zu schultern."
Dafür haben die Bad Säckinger Trompeter aber auch in diesem Jahr wieder ein Rennen auf die Beine gestellt,
dass sich auch sportlich sehen lassen kann: Gefahren wird in drei Kategorien, wobei die etwa 20 Damen den genau
ein Kilometer langen Rundkurs 40 Mal unter die Pneus nehmen müssen, 40 Kilometer lang ist auch die Strecke der
rund 30 Junioren - die Elite muss doppelt so lange strampeln.
Das Starterfeld nennt Schöttler "einfach Klasse", wobei neben Radsportgrößen aus der Region wie Reto Matt
oder Janusch Laule vom gastgebenden Verein auch Christian Emiger (Sieger 1997) und Kurt Kleinheinz (gewann 2003)
noch andere, erfolgreiche Radsportler aus dem In- und Ausland an den Start gehen werden. Ein "Highlight" nennt
er auch bei den Damen: Dort startet mit der US-Amerikanerin Larrsy Staley die Weltmeisterin der Juniorinnen im
Punktefahren des Jahres 2003. |