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RSV-Chef
Burkhard Schöttler |
Bad Säckingen (age) Begeisterung beim Radsportverein "Trompeter" Bad Säckingen: Die Deutschlandtour rollt im
kommenden Jahr nach Bad Säckingen und auch für den Verein wird es eine Herausforderung. Denn der RSV ist auf
jeden Fall im lokalen Organisationskomitee mit dem Vorsitzenden Burkhard Schöttler vertreten. Das sagte
Bürgermeister Martin Weissbrodt und Tourismusdirektor Christian Frank.
Schöttler freut sich auf diese Aufgabe. Zumal: Zeitfahren war früher selber seine Spezialdisziplin. "Das ist
das Höchste" für ihn, und auch für die Zuschauer sei es am interessantesten. Im Abstand von einer bis zwei
Minuten geht ein Radsportler auf die Strecke, beschreibt Schöttler, für die Zaungäste am Straßenrand wird quasi
anders als auf einer normalen Etappe während des ganzen Rennens über Stunden hinweg immer etwas geboten.
Schöttler verweist auf einen weiteren Vorteil: Außerdem sei die Stadt und die nähere Umgebung beim
Einzelzeitfahren über Stunden hinweg bei Live-Übertragungen im Fernsehen.
Zunächst gehe es jedoch in den nächsten Wochen darum, die Strecke für die Tour-Etappe am 8. August 2006
festzulegen. Der Verlauf ist bislang unklar. Die Stadt und ihr Organisationskomitee haben ein Vorschlagsrecht.
Bürgermeister Weissbrodt hatte diese Woche schon mal angedeutet, dass im kommenden Jahr direkt vor Bad Säckingen
eine Bergetappe liegt. Das heißt: "Wir sollten fürs Einzelzeitfahren bei uns, dann keine großen Steigungen wie
beispielsweise den Eggberg einbauen", sagte der Bürgermeister. Fest steht allerdings der Start auf dem
Münsterplatz und das Ziel an der Kreuzung beim Scheffelgymnasium. Dazwischen werden wohl zwischen 25bis 35
Kilometer liegen. In dieser Spanne bewege sich üblicherweise die Länge für das Einzelzeitfahren, sagte Burkhard
Schöttler.
Den Zuschlag für die Tour hatte die Stadt schon vor einigen Wochen erhalten. Tourismusdirektor Christian
Frank hatte bereits vor seinem Dienstantritt in Bad Säckingen Kontakte zu den Veranstaltern geknüpft, um die
Tour an seine neue Wirkungsstätte zu holen. "Es ist sein Verdienst", lobte Weissbrodt diese Woche. |